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| Foto: Paramount+ |
Mit der neuen Folge ist der Crew der Enterprise ein Geniestreich gelungen – was, wie Spock sagen würde, sehr, sehr logisch ist.
Wir erinnern uns natürlich an Staffel 2, Episode 5 – „Charades“ („Charaden“) – eine meiner absoluten Lieblings-Spock-Folgen. Damals verwandelte sich Spock durch einen Unfall in einen vollständigen Menschen und Ethan Peck durfte zeigen, dass er nicht nur ein Meister der vulkanischen Augenbraue ist, sondern auch ein komödiantisches Kraftwerk. In „Four-and-a-Half Vulcans“ dreht sich die Schraube nun einmal komplett in die andere Richtung.
Die Episode startet entspannt: Nummer Eins verfasst einen klassischen Logbucheintrag – die Crew braucht dringend Landurlaub. Oh ja, denke ich mir. Nach all den Gorn- und Jikaru-Schlachten hat das Schiff mehr Traumata gesammelt als Porthos nach einem Besuch beim Tierarzt.
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La’an und Una wollen gemeinsam essen und etwas Privates bereden. Spock möchte sich dazu gesellen … und wird von La’an eiskalt abserviert. (Ein Move, der kälter ist als ein Eiskaffee auf Rura Penthe.) Schon hier wird klar: La’an weiß nicht, wie sie ihre Gefühle für Spock sortieren soll, und Una ist süchtig nach Arbeit – oder steckt da vielleicht jemand ganz anderes dahinter?
Batel, halb überflutet mit Gorn-DNA, will keinen Urlaub. Stattdessen verlangt sie nach Arbeit, am liebsten direkt bei der Sternenflotte. Nicht als Captain, aber als Juristin. In einem Trainingskampf mit Pike stellt sie das eindrucksvoll unter Beweis – und ich kann nicht umhin zu bemerken: Ihre Arme wirken inzwischen so trainiert, als hätte sie ein Privatabo im Fitnessstudio von Qo’noS.
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Beim Briefing erklärt Spock die Lage: ein Präwarp-Planet namens Tezzar. Eigentlich Oberste Direktive, also Hände weg. Doch die Vulkanier haben dort vor der Gründung der Föderation bereits Technologie hinterlassen – und die droht jetzt, den Planeten zu zerstören. Lösung: Das Außenteam darf nur als Vulkanier auf den Planeten. Aber Achtung – die Scanner der Tezzarianer sind so fortgeschritten, dass diesmal nicht nur das Aussehen zählt.
Und hier beginnt der Spaß: Chapel holt das altbekannte Serum heraus, das Spock damals in „Charades“ gerettet hat, und verwandelt Pike, La’an, Uhura und sich selbst in Vulkanier – diesmal nicht nur kosmetisch, sondern in Fleisch und Blut.
Die Transformation ist schmerzhaft, aber der komische Effekt? Unbezahlbar!
Besonders Chapel (die schönste Vulkanierin des Sonnensystems) kommentiert die Sache mit einem trockenen „Faszinierend“. Und Ethan Peck? Muss sich sichtlich zusammenreißen, nicht selbst in Lachen auszubrechen – im Angesicht von Anson Mount (Everest!).
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Nach der Mission läuft alles schief: M’Benga schafft es nicht, die Crew zurückzuverwandeln. Und plötzlich haben wir vier Vulkanier an Bord, die jede Spur Menschlichkeit ablegen. Pike wird zur perfekten vulkanischen Putzkolonne.
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La’an wirkt unterschwellig aggressiv. Chapel beendet jede Freundschaft, „um effizienter arbeiten zu können“. Uhura überzeugt ihren Freund Beto per Gedankenverschmelzung, ebenfalls Vulkanier zu werden.
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Kurz gesagt: Die Enterprise wird zur „USS Surak“.
Und genau in diesem Moment beamt niemand Geringeres als James T. Kirk an Bord! Zusammen mit Scotty sorgt er für ordentlich Würze. Kirk versucht, La’an aus ihrer neuen vulkanischen Schale zu locken – und kassiert direkt eine Faust ins Gesicht. (Classic La’an.) Scotty setzt sie mit einem Schockmanöver außer Gefecht.
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Um das Chaos zu beenden, greift Una zu einem Plan: Ihr Ex-Freund Doug, Vulkanier, ein Katren-Experte, soll helfen. Und wer spielt ihn? Niemand Geringeres als Comedy-Legende Patton Oswalt, allseits bekannt aus King of Queens!
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Das sorgt für einige der besten Dialoge der Staffel: Una muss Dougs Flirtversuchen widerstehen und behauptet kurzerhand, Spock sei ihr Ehemann. Und ja, sie hätten sogar Kinder. Spock – der Inbegriff von innerer Ruhe – muss notgedrungen mitspielen. (Die Blicke! Ich hab Tränen gelacht.)
Batel liefert währenddessen einen Ausraster, der Hollywood-reif ist: Pike fällt ihr mit vulkanischer Logik in den Rücken, ein Admiral mischt sich ein – und Batel wirft beide raus. (Ein Moment für die Geschichtsbücher.)
Und dann eine der Schlüsselszenen mit Spock und La’an – für mich fast schon ein kleines Stück Trek-Poesie. Spock steigt mit ihr in den katrischen Raum ihres Geistes hinab, wie Kirk früher in die Arena, nur dass hier nicht nur Fäuste, sondern Gefühle aufeinandertreffen. Es ist ein Kampf, ein Tanz, ein Dialog zwischen Logik und Schmerz. La’an, zerrissen zwischen Wut, Gorn-Trauma und ihrem unerwiderten Begehren, steht Spock gegenüber – und er antwortet nicht als Vulkanier, sondern als genau das, was er ist: ein halber Mensch. Dieser innere Balanceakt kulminiert in einer Szene, die fast wie ein Musical wirkt – Schwerelosigkeit, Kampf, Zuneigung, alles fließt ineinander wie Noten in einer Symphonie.
Am Ende gelingt es Spock, La’an wieder zu sich selbst zu führen – nicht durch rohe Kraft oder kalte Logik, sondern durch das, was die Föderation seit jeher ausmacht: Verbindung.
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Am Ende löst Doug das Problem, die Crew wird wieder menschlich, und was bleibt, ist das Wissen:
Selbst wenn die Logik das Kommando übernimmt – am Ende rettet nicht die Kälte der Vernunft, sondern die Wärme der Liebe das Universum.
„Four-and-a-Half Vulcans“ ist Comedy, Satire, TOS-Hommage und Beziehungskammerspiel in einem.
Mein Urteil? Faszinierend und zum Schreien komisch.
Fazit in einem Satz: Am Ende gewinnt nicht die Logik – sondern das Herz im Warp-Kern.
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In the new episode, the crew of the Enterprise has pulled off a stroke of genius – which, as Spock would say, is very, very logical. We remember, of course, Season 2, Episode 5 – "Charades" – one of my absolute favorite Spock episodes. Back then, Spock was transformed into a complete human being by accident, and Ethan Peck got to show that he's not only a master of the Vulcan brow raise, but also a comedic powerhouse. In "Four-and-a-Half Vulcans," the screw is now turned completely in the other direction.
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Already here, it becomes clear: La’an doesn't know how to sort out her feelings for Spock, and Una is addicted to work – or is there perhaps someone else behind it all?
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Solution: The away team can only go to the planet as Vulcans. But beware – the Tezzarians’ scanners are so advanced that this time it's not just appearance that counts. And this is where the fun begins: Chapel takes out the familiar serum that saved Spock in "Charades" and transforms Pike, La’an, Uhura, and herself into Vulcans – this time not just cosmetically, but in flesh and blood. The transformation is painful, but the comical effect? Priceless!
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Chapel (the most beautiful Vulcan in the solar system) in particular comments on the matter with a dry "Fascinating." And Ethan Peck? He visibly has to pull himself together not to burst out laughing in the face of Anson Mount (Everest).
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Pike becomes the perfect Vulcan cleaning crew. La’an seems subtly aggressive. Chapel ends every friendship "in order to work more efficiently." Uhura convinces her friend Beto to become a Vulcan as well through a mind meld. In short, the Enterprise becomes the "USS Surak."
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And at that very moment, none other than James T. Kirk beams aboard! Together with Scotty, he adds some spice to the mix. Kirk tries to lure La’an out of her new Vulcan shell – and immediately gets a fist in the face. (Classic La’an.) Scotty incapacitates her with a shock maneuver.
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This leads to some of the best dialogue of the season: Una has to resist Doug’s attempts to flirt with her and quickly claims that Spock is her husband. And yes, they even have children. Spock – the epitome of inner peace – is forced to play along. (The looks! I laughed until I cried.)
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And then one of the key scenes with Spock and La’an – for me, almost a little piece of Trek poetry. Spock descends with her into the Katrian space of her mind, like Kirk used to do in the arena, except that here it's not just fists that clash, but feelings. It's a fight, a dance, a dialogue between logic and pain.
La’an, torn between anger, Gorn trauma, and her unrequited desire, faces Spock – and he responds not as a Vulcan, but as exactly what he is: half human. This inner balancing act culminates in a scene that almost feels like a musical – weightlessness, struggle, affection, everything flows together like notes in a symphony.
In the end, Spock manages to bring La’an back to herself – not through brute force or cold logic, but through what has always defined the Federation: connection.
"Four-and-a-Half Vulcans" is comedy, satire, a tribute to TOS, and an intimate relationship drama all rolled into one.
My verdict? Fascinating and hilarious.
Conclusion in one sentence: In the end, it's not logic that wins – but the heart in the warp core.
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