Hailing Frequencies Open – Christian Klemkow Ready for Transmission

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Wo niemand zuvor gewesen ist. Ein Rückblick in die Sterne … ähmm Jugend. Sternzeit 1990.7 Mit zarten 14 Jahren hatte ich grad das frisch erhaltene blaue Hemd der FDJ abgelegt und die aufregende Zeit der Wende erlebt. Autostaus Richtung Westen mit Geschenken, neue tolle Autos und alte wie neue Familie, die wieder zueinandergefunden hatten. Vom Begrüßungsgeld kaufte ich mir damals in Lübeck die Chronik des 20. Jahrhunderts . Welche Seite hatte ich dann zuerst nachgeschlagen? 1912 – Der Untergang der Titanic , Vulkanausbrüche, Erdbeben. Ich hatte viele wissenschaftliche Interessen wie Vulkanologie, Seismologie und Astronomie, die einem gewissen Vulkanier vielleicht sogar imponiert hätten, doch er kannte mich nicht. Und ich kannte ihn noch nicht. Ich hatte damals auch schon ein erstes Refraktor-Teleskop und war sehr an Astronomie interessiert – nicht so sehr wie heute mit eigener Sternwarte, aber dennoch neugierig. Auch jegliche Art von Technik hatte mich in der Jug...

Hailing Frequencies Open – Kathy Ready for Transmission

44 Jahre Star Trek – Meine Geschichte

Ich bin 44 Jahre alt und seit dem ersten Tag begleitet mich Star Trek.

Ich war keine 24 Stunden alt, als ich mit meiner Mutter TOS auf einem kleinen Schwarz-Weiß-Fernseher schaute. Das war der Startschuss für eine anhaltende Passion.

Aufgewachsen in der DDR, war es nur durch heimliches Schauen im ZDF möglich, mit TNG sprichwörtlich in die nächste Generation zu gehen.

Ich gestehe es hier und heute: Ich war und bin ein Wil Wheaton-Fangirl. Ich mochte seine Rolle als Wesley Crusher. Wirklich.

Eine Star Trek-freie Zeit gab es nie. Wenn ich nicht schaute, las ich. Oder ich bastelte die Modelle nach. Meine Hälfte des Zimmers sah aus wie ein Raumdock.

Umso mehr freute ich mich, als es mit Deep Space Nine weiterging. Mit 14 verstand ich die Komplexität dieser Serie allerdings noch nicht wirklich und behandelte sie eher stiefmütterlich. Es hat viele Jahre Pause, Erwachsenwerden und meinen eigenen Einsatz in Afghanistan gebraucht, um DS9 wirklich zu verstehen.

Was mich nahtlos zu Voyager bringt. Diese Serie hat mich durch so viele kräftezehrende Stunden gebracht und war ein Halt, wenn gar nichts mehr ging. Die Suche nach einem Weg in die Heimat war auch meine Suche. Die Einsätze lang, mal mehr, mal weniger aufregend. Immer mit dem Gedanken im Kopf: Komme ich heim? Oder?

Janeway war manchmal ein Vorbild, Dinge „out of the box“ zu erledigen. Manchmal zeigte sie mir aber auch, dass nicht jede Entscheidung die beste ist.

Die Jahre vergingen, aber Star Trek blieb. Wenn Dinge mich verließen – Star Trek blieb.

Und Star Trek sorgte dafür, dass ich einen wundervollen Menschen kennenlernen durfte.

Bei einem gemeinsamen TrekDinner traf ich meinen Ehemann. Wie ich auch Trekkie, seit er denken kann. Mein großer, starker Vulkanier. Ein Ruhepol in den Badlands. Zusammen besuchten wir meine erste Con. Und ich traf endlich Robert Duncan McNeill. Und einmal mehr stellte ich fest: Star Trek ist ein anderes Wort für Familie.

Bereits währenddessen schauten wir DS9 und SNW im Wechsel. Hätten wir damals geahnt, wie sehr unser damaliger Bauchbewohner auf Pike und seine Crew abfahren würde, hätten wir es noch mehr geschaut.

Deep Space Nine und SNW wurden für mich zu einer Art Auferstehung aus der Asche, die der Krieg hinterlassen hatte. Endlich gab es eine moderne, bildliche Darstellung davon, was Krieg ist und was er mit dir macht. Mein Mann konnte dadurch ein bisschen besser verstehen, warum ich manchmal nicht so kann, wie ich eigentlich will. Oder warum ich Dinge nicht mehr akzeptieren kann.

Star Trek kann heilen.

Und hier würde ich gerne schließen. Denn wie wir alle wissen: Star Trek ist Familie und Verbundenheit auf diesem kleinen, blauen Fleck mitten im All.

LLAP
Kathy

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