Hailing Frequencies Open – Christian Klemkow Ready for Transmission

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Wo niemand zuvor gewesen ist. Ein Rückblick in die Sterne … ähmm Jugend. Sternzeit 1990.7 Mit zarten 14 Jahren hatte ich grad das frisch erhaltene blaue Hemd der FDJ abgelegt und die aufregende Zeit der Wende erlebt. Autostaus Richtung Westen mit Geschenken, neue tolle Autos und alte wie neue Familie, die wieder zueinandergefunden hatten. Vom Begrüßungsgeld kaufte ich mir damals in Lübeck die Chronik des 20. Jahrhunderts . Welche Seite hatte ich dann zuerst nachgeschlagen? 1912 – Der Untergang der Titanic , Vulkanausbrüche, Erdbeben. Ich hatte viele wissenschaftliche Interessen wie Vulkanologie, Seismologie und Astronomie, die einem gewissen Vulkanier vielleicht sogar imponiert hätten, doch er kannte mich nicht. Und ich kannte ihn noch nicht. Ich hatte damals auch schon ein erstes Refraktor-Teleskop und war sehr an Astronomie interessiert – nicht so sehr wie heute mit eigener Sternwarte, aber dennoch neugierig. Auch jegliche Art von Technik hatte mich in der Jug...

Hailing Frequencies Open – Daniel Rosenthal Ready for Transmission

Mein persönlicher Star Trek-Moment

von Daniel Rosenthal

Star Trek wird 60 und gefühlt bin ich fast mein ganzes Leben ein riesiger Fan. Mit Star Trek verbinde ich viele kleine und große Momente. Deshalb passt die Überschrift eigentlich nicht ganz. Ich habe mich also gefragt: Welchen Moment nehme ich? Als ich darüber nachdachte, kamen mir viele weitere Erinnerungen.

Trotzdem konnte ich mich nun entscheiden. Wir schreiben die Sternzeit 31.12.1999. Ich war Teenie und wurde von meinen Eltern zur Millennium-Feier meines Onkels und meiner Tante mitgeschleppt. Meine Erwartungen waren gedämpft. Es war wirklich extrem langweilig – stundenlange Gespräche, die mich nicht interessierten. Selbst mein Cousin war genervt. So wollte ich die Jahrtausendwende nicht verbringen.

Irgendwann gingen mein Cousin und ich in sein Zimmer. Ich schaute auf seine Schrankwand, bis mir eine rote VHS-Kassette auffiel. Es war Star Trek: Der Aufstand. Jetzt musste ich ihn nur noch davon überzeugen, die Zeit sinnvoll zu nutzen. Deshalb fragte ich ihn einfach. Er hatte die VHS geschenkt bekommen und konnte nicht viel mit Star Trek anfangen.

Also Kassette rein und auf Play gedrückt. Natürlich mussten wir einige Male stoppen, da mein Cousin so seine Fragen hatte: Warum sagt man Android und nicht Roboter? Wieso steht neben den Zahlen ein E auf dem Schiff? Und so weiter. Das war aber kein Problem für mich, eher im Gegenteil – es machte Spaß.

Die Zeit wurde knapp. Die Getränke wurden von der Familie bereitgestellt und alle waren bereit für das neue Jahrtausend. Und natürlich sollte es das große Feuerwerk geben. Nur mein Cousin und ich saßen noch in seinem Zimmer. Wir schaute auf die Uhr und auf den Film, der gleich enden sollte.

Mein Cousin wollte aber unbedingt noch die Szene sehen, wenn (wie er sagte) „der Roboter aus dem Heuhaufen steigt“. Um 23:57 Uhr war es so weit.

Danach rannten wir zur Familie, um das neue Jahrtausend einzuläuten.

Ich weiß, kaum jemand hat heute noch VHS. Aber immer, wenn ich Star Trek: Der Aufstand sehe, muss ich an diesen Moment denken.

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