Hailing Frequencies Open – Christian Klemkow Ready for Transmission

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Wo niemand zuvor gewesen ist. Ein Rückblick in die Sterne … ähmm Jugend. Sternzeit 1990.7 Mit zarten 14 Jahren hatte ich grad das frisch erhaltene blaue Hemd der FDJ abgelegt und die aufregende Zeit der Wende erlebt. Autostaus Richtung Westen mit Geschenken, neue tolle Autos und alte wie neue Familie, die wieder zueinandergefunden hatten. Vom Begrüßungsgeld kaufte ich mir damals in Lübeck die Chronik des 20. Jahrhunderts . Welche Seite hatte ich dann zuerst nachgeschlagen? 1912 – Der Untergang der Titanic , Vulkanausbrüche, Erdbeben. Ich hatte viele wissenschaftliche Interessen wie Vulkanologie, Seismologie und Astronomie, die einem gewissen Vulkanier vielleicht sogar imponiert hätten, doch er kannte mich nicht. Und ich kannte ihn noch nicht. Ich hatte damals auch schon ein erstes Refraktor-Teleskop und war sehr an Astronomie interessiert – nicht so sehr wie heute mit eigener Sternwarte, aber dennoch neugierig. Auch jegliche Art von Technik hatte mich in der Jug...

Hailing Frequencies Open: charlyonthebridge Ready for Transmission

60 Jahre Star Trek – meine ganz persönliche Reise

Ja, die meisten von euch kennen mich als @charlyonthebridge von Instagram. Aber wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass ich mein Herz komplett an dieses Universum verloren habe? Ich habe zwar schon das eine oder andere Mal darüber gesprochen, aber im Grunde fing alles in den frühen 90ern an. Und ja, die 90er waren einfach besser! Wobei… das sagt man rückblickend über die eigene Jugend vermutlich immer.

Erinnert ihr euch noch? Kein Smartphone, kein Social Media, nicht einmal Touchscreens an den Geldautomaten. Und mitten in dieser analogen Welt war da dieser kleine Charly. Obwohl ich es damals noch nicht so richtig benennen konnte, hatte ich schon immer einen recht eigenen Blick auf mich und das Leben. Mein Kopf war ständig überflutet von philosophischen Gedanken, die weder meine Gleichaltrigen noch die Erwachsenen so wirklich einordnen konnten.

Und dann geschah es. Mein Schulfreund Patrick schaute mich an und sagte diesen einen Satz: „Charly, lass uns Star Trek: The Next Generation gucken!“

Wir setzten uns vor den Fernseher, und von diesem Moment an war es um mich geschehen. Ich war vielleicht 8 oder 9 Jahre alt und absolut fasziniert von dieser Vision einer besseren, hochtechnisierten Zukunft, die sich damals ferner denn je anfühlte. Star Trek hat mich sofort gepackt, weil ich gespürt habe: Verdammt, das ist nicht nur Sci-Fi, das ist eine echte Option für unsere Realität! Alles war bunt, überall blinkten und flackerten Konsolen, jeder Charakter war auf seine Weise etwas anders oder „eigenartig-einzigartig“, und trotzdem funktionierten alle als Team zusammen. Sie lösten komplexe Probleme einfach gemeinsam, unterstützt von einer Sprach-KI, die man damals schlicht „Bordcomputer“ nannte. Die Geschichten waren spannend, ergreifend, tiefgründig und auf eine Art menschlich, die meinen Wesenskern tief im Inneren berührt hat. Und es bis heute tut.

Klar, die Zeiten haben sich durch das Internet und Social Media radikal verändert. Und nun feiern wir tatsächlich schon 60 Jahre Star Trek!

Seit sechs Jahrzehnten prägt dieses Franchise Generationen, verändert Leben und bringt Menschen zusammen. Star Trek verbindet. Es ist eben nicht wie die Treue zu einem Fußballverein. Es ist eine Haltung. Ein Blick in eine Zukunft, in der Grenzen durch Gemeinschaft überwunden werden – eine Gewissheit, die sich auch im Hier und Jetzt manifestiert. Auch nach 60 Jahren ist Star Trek Popkultur, aber auch immer noch eine Nische, die stetig wächst und sich immer wieder neu erfindet. Auf der Suche nach neuen Wegen, neuem Leben und neuen Zivilisationen.

Die Idee von Star Trek kann und wird niemals sterben. Es war ein wegweisendes, zutiefst inspirierendes Geschenk von Gene Roddenberry an uns alle. Und auch wenn der gute Gene sicherlich nicht alles abgesegnet hätte, was heutige Produktionen uns vermitteln wollen: Ihm gebührt unser tiefster Dank. Genauso wie unserer wunderbaren Community, die dafür sorgt, dass diese Vision am Leben bleibt und immer wieder neu erblüht.

Ich glaube fest daran, dass jeder Mensch etwas braucht, wofür es sich zu leben lohnt. Ich habe mich dafür entschieden, diese positive Zukunftsvision nach außen zu tragen. Auch wenn vielleicht nicht jeder diese Werte teilt oder versteht: Genau diese Grundsätze des Miteinanders brauchen wir in der heutigen Zeit dringender denn je, um das kollektive Bewusstsein der Menschheit dorthin zu bringen, wo Star Trek schon immer war.

Ich bin dankbar für jeden einzelnen Menschen, den ich durch und mit Star Trek kennenlernen durfte – in guten wie in schlechten Zeiten. Denn am Ende können wir von jedem etwas lernen und für unseren eigenen Weg mitnehmen. Was die Zukunft für das Franchise bringt? Niemand weiß es genau. Aber das Fundament ist so stark zementiert, dass darauf noch unendlich viel aufgebaut werden kann. Und wird.

Star Trek hat mir immer einen Hoffnungsschimmer geschenkt. Einen Funken, der scheinbar von außen kam, aber in Wahrheit tief in mir gepflanzt war.

Ob Sir Patrick Stewart ahnen konnte, was für ein emotionales Feuerwerk er in mir auslöste, als er 2018 diesen legendären Satz sprach: „Jean-Luc Picard is back!“? Vermutlich nicht. Aber ich weiß ganz sicher: Ohne diesen Satz würde es @charlyonthebridge heute nicht geben. Und das führt mich zu der Erkenntnis, dass es letztlich genau darum geht: Mit gutem Beispiel voranzugehen und so viele Menschen wie möglich zu inspirieren, genau dieses Licht in sich selbst zu entdecken.

Liebe, Glück und Gesundheit auf eurem Weg.
LLAP

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