Star Trek im Mai 2026 – Monatsrückblick

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Star Trek wird 60. Man könnte meinen, ein solches Jubiläumsjahr würde mit großen Ankündigungen, neuen Projekten und einem Feuerwerk für die Fans aufwarten. Stattdessen ist es ... erstaunlich ruhig. Was der Mai 2026 an Neuigkeiten zu bieten hat, sind eher Randnotizen als Meilensteine: Auktionen, ein Webcomic, ein Artbook. Alles nett – aber eben nur Tropfen auf den heißen Stein. Doch der Reihe nach. The Art of Star Trek: Lower Decks erschienen Am 5. Mai erschien nach mehreren Verschiebungen endlich das lange erwartete Buch The Art of Star Trek: Lower Decks . Der 344 Seiten starke Band von Megan Treviño enthält Artwork aus allen 50 Episoden der Serie sowie zahlreiche Konzeptzeichnungen und Entwicklungsmaterialien aus der Entstehungsphase der Show. Bemerkenswert ist auch der Verlag: Für IDW Publishing, seit fast zwei Jahrzehnten die Heimat der Star-Trek-Comics, ist es der erste Ausflug in den Sachbuchbereich. (Quelle: TrekCore.com , Mai 2026) Dritte kanadische Star-Trek-Auktion Der Ausver...

Star Trek im Science Museum London: Lohnt sich der Besuch für Trekkies?

Oder: Die Star Trek „Schnitzeljagd“

von: Daniel Alff




Das Science Museum in London feiert 60 Jahre Star Trek mit einer Ausstellung. Eines vorab: Wer nur diese Ausstellung als Reisegrund hat, wird mächtig enttäuscht sein.

Aber zu Beginn ein paar Informationen zu mir: Ich bin mit der Enterprise NCC-1701-D Trekkie geworden und war mittlerweile etwa 10 bis 15 Mal in meinem Leben in London. Wer so oft dort war, macht dies entweder aus beruflichen Gründen oder weil er – wie ich – süchtig nach der Stadt, den Menschen, der Kultur oder dem Feeling ist. Ich würde nie in London wohnen wollen, aber jedes Mal, wenn ich in den Flieger Richtung Heimat steige, weiß ich: Die Stadt wird mich eher früher als später wiedersehen. Wenn man so oft in London war, macht man nicht mehr das klassische Sightseeing. Dieses Mal stand daher für mich eigentlich das Victoria & Albert Museum auf dem Plan, bis ich auf die Star-Trek-Ausstellung aufmerksam wurde.



Gleich nach dem Eingang des Science Museums wird man von einer großen Info-Wand mit dem Hinweis auf die Ausstellung empfangen, sodass man fast den ersten Schaukasten direkt daneben übersieht. Und das ist das Problem der Ausstellung bzw. der Geniestreich: Es gibt keine eigene Star-Trek-Ausstellung an sich. Im gesamten Museum und auch im Museumsshop sind in den thematisch passenden Bereichen acht Stationen mit Star-Trek-Ausstellungsstücken verteilt. Die Ausstellung ist also ein wenig wie eine Schnitzeljagd, bei der man mit der zur Verfügung gestellten Mappe die einzelnen Schaukästen sucht und dabei durch das gesamte Museum streift.



In den Schaukästen sind Ausstellungsstücke wie Tricorder, medizinische Geräte des MHN, Uniformen etc. aus den Serien und Filmen verteilt. Dabei sind durchaus interessante Stücke wie das Kostüm von Zefram Cochrane aus First Contact oder der Skinsuit von Michael Burnham aus Discovery. Insgesamt hätte es aber für einen eingefleischten Trekkie sehr, sehr viel mehr sein können. Für jemanden, der das Franchise noch nicht so intensiv kennt, mag die Ausstellung als Einstieg jedoch ausreichen.



Dafür entschädigt aber das Science Museum selbst. Wie alle staatlichen Londoner Museen ist auch das Science Museum kostenlos. Man bucht einfach nur einen Timeslot für den Eintritt. Das Museum ist modern gestaltet und überzeugt mit einer gut organisierten, konzentrierten, nicht überfrachteten und interessanten Hauptausstellung, die auch für Kinder Highlights bietet. Sie deckt weite Bereiche der Wissenschaft wie Medizin, Motoren, Autos, Flugzeuge, Boote, Uhren und vieles mehr ab. Ein Höhepunkt für jeden Trekkie dürfte dabei die Space-Ausstellung sein, die sowohl eine Sojus- als auch eine Apollo-Kapsel zeigt.

Fazit:

Die Star-Trek-Ausstellung im Science Museum in London vermag einen echten Trekkie nicht ganz zu überzeugen. Das Science Museum ist aber in jedem Fall einen Besuch wert, wenn man sehen möchte, wie andere Länder Museen gestalten, oder man generell an Wissenschaft interessiert ist. Worauf man achten sollte: Da das Museum kostenlos ist und sich auch an Kinder richtet, sind in der Regel viele Schülergruppen bzw. Familien mit Kindern unterwegs. 

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