Zwischen Trauer und Warpgeschwindigkeit: Die Geschichte hinter meinem Romulaner-Video

Wie einige von euch schon bemerkt haben, ist es endlich vollbracht: Mein aktuelles Video über die Romulaner ist online! Die ersten Feedbacks trudeln ein, und es scheint richtig gut anzukommen. Das freut mich riesig.

Wer unseren Blog verfolgt, weiß bereits, wie die Idee entstanden ist und mit welcher Herangehensweise ich an die Sache rangegangen bin (die Details dazu könnt ihr in meinen älteren Artikeln nachlesen). Eines stand für mich immer fest: Auch nach meinem Ausstieg bei der Trekzone wollte ich diese Reihe unbedingt fortsetzen.

Wenn Pläne auf die Realität treffen

Eigentlich hatte ich mir ein felsenfestes Ziel gesetzt: Veröffentlichung am 8. September 2025. Aber wie das so ist mit Zielen und der Realität – das sind oft zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Das Kuriose ist: Das Video selbst war bereits im Juni fertig. Das Voiceover von Martin Ackermann saß, die Animationen passten perfekt zusammen. Es fehlte „nur noch“ die Musik. Ich dachte mir optimistisch: „Ach, das bisschen Untermalung machst du locker in zwei Monaten fertig.“

Doch dann kam das Leben dazwischen – und zwar mit voller Wucht.

Abschied von einem treuen Begleiter

Unser Hund Bobby bekam die Diagnose Knochenkrebs. Im Juli mussten wir ihn gehen lassen. Bobby hatte ein langes, schönes Leben bei uns, und auch wenn mancher Jack Russell Terrier die 15 Jahre überschreitet, war es für unseren treuen Weggefährten ein stolzes Alter.

Trotzdem hat uns dieser Verlust tief getroffen. In den Wochen danach hatte ich schlichtweg keine Energie, mich ans Keyboard zu setzen um die Musik einzuspielen. Ehrlich gesagt spielte ich zwischendurch sogar mit dem Gedanken, das ganze Projekt hinzuschmeißen. Star Trek ist mein Hobby, und ein Hobby soll Spaß machen – aber ich steckte in einer Phase fest, in der mir selbst die Dinge keine Freude mehr bereiteten, die mich früher zum Aufblühen brachten.

Der Weg zurück ins Cockpit

Erst rund um den Star Trek Day im September kehrte die Lebensgeister allmählich zurück. Die Lust war wieder da, aber jetzt fehlte die Zeit: Berufliche Verpflichtungen, das herannahende Weihnachtsgeschäft und mein Herzensprojekt, das TrekDinner Schwerin, forderten meine volle Aufmerksamkeit.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mir die Weihnachtsferien als neue (und diesmal letzte) Frist gesetzt. Da niemand Druck machte und nur wenige Eingeweihte überhaupt von dem Video wussten, konnte ich ganz ohne Stress arbeiten. Am 27. Dezember setzte ich mich endlich wieder an den Rechner, griff zu den Noten und begann, bekannte Themen neu zu arrangieren. 

Die alten Skizzen wurden gesichtet, manche verworfen, andere neu poliert. Am liebsten hätte ich natürlich einen Profi-Komponisten engagiert, aber wer arbeitet heute schon pro bono? (Falls sich hier jemand angesprochen fühlt: Meldet euch gerne, die nächsten Projekte sind bereits in der Pipeline!)

Endlich online!

Am Mittwoch, den 28. Januar, war es dann so weit: Ich habe den finalen Export-Button gedrückt. Ich bin mit dem Ergebnis wirklich zufrieden und habe das Video direkt auf unserem Kanal TrekBasis bei YouTube hochgeladen.

Ich hoffe, euch gefällt dieser kleine Einblick in die romulanische Kultur. Schaut es euch an, gebt mir Feedback und wenn es euch gefällt, teilt es gerne – aber fühlt euch zu nichts genötigt.

Und falls jemand von euch Lust hat, aktiv bei meinem Projekt Star Trek Basics einzusteigen: Schreibt mir einfach! Ich freue mich über Mitstreiter.





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