Logbuch TrekDinner Schwerin Sternzeit: 2512,20

Es war wieder so weit. Das TrekDinner Schwerin stand vor der Tür und zugleich auch das letzte in diesem Jahr. Die Vorfreude war entsprechend groß, denn diesmal sollte es nicht nur ein TrekDinner werden, sondern gleichzeitig unsere kleine Weihnachtsfeier. Die Anmeldungen waren zahlreich und schon früh zeichnete sich ab, dass wir die Zehn Personen Marke diesmal knacken würden.


Unabhängig davon entschieden Andreas, der bereits in den Neunzigern TrekDinner in Schwerin organisiert hatte, und ich, das Treffen erneut im Klub Einblick stattfinden zu lassen. Nach drei Ausflügen in verschiedene Lokalitäten in Schwerin und Rostock, die zwar sehr viel Spaß machten, aber nicht immer diese heimische Atmosphäre mitbrachten, wurde wieder klar, warum der Klub Einblick für uns etwas Besonderes ist. Man ist unter sich, hat seinen Safe Space und kann ohne weiteres in Sternenflottenuniform erscheinen. Ein großes Wohnzimmer für alle, inklusive Bar und einer halben Liter Cola für zweifünfzig. Was will man mehr.

Wie gewohnt trudelten ein bis zwei Tage vorher Krankmeldungen und kurzfristige Absagen ein, doch das konnte unsere weihnachtliche Vorfreude nicht schmälern. Um siebzehn Uhr eins schlossen mein Mann und ich den Klub auf, rückten Stühle und Tische zu einer langen Tafel zusammen und kaum waren wir damit fertig, trafen auch schon Branka und Daniel aus Rostock ein. Im Gepäck hatten sie weihnachtliche Dekoration und selbstgemachte Plätzchen. Gemeinsam dekorierten und organisierten wir alles so, dass wir pünktlich um siebzehn Uhr dreißig starten konnten.

Nach und nach trafen die ersten Gäste ein und mit ihnen weitere selbstgebackene Plätzchen, bis auf dem Tisch kaum noch Platz war. Andreas brachte Relikte aus vergangenen Star Trek Tagen mit, darunter zahlreiche Fanzines, alte Comics und Trekworlds aus den Neunzigern. Wer mochte, durfte sich bedienen. Für mich war das eine kleine Zeitreise.

Dann kam Santa on the Bridge. Nein, CharlyClaus. Nein, wieder falsch. Charlyonthebridge, unser treues Mitglied aus Berlin. Und er kam nicht mit leeren Händen. Blurays und Pop Picards wechselten den Besitzer. Damit hatte wirklich niemand gerechnet und diese weihnachtliche Überraschung ist den beiden mehr als gelungen.



Und als hätten wir noch nicht genug Gebäck, kamen weitere Plätzchen dazu. Sogar vegane, was meinen Mann und mich besonders freute. Robert und seine Tochter hatten am Morgen noch Plätzchen in Form des Sternenflotten Deltas gebacken. 

Moni übrigens auch, zusätzlich noch welche in blauer Sternenflottenuniform. Leider überlebten die wenigsten den Abend, womit sich einmal mehr bewahrheitete, dass nicht die Redshirts am häufigsten das Zeitliche segnen.










Wie immer fanden wir schnell zueinander, plauderten über Weihnachten, den anstehenden Jahreswechsel und stopften uns mit Plätzchen voll. Bei der Frage, ob wir lieber Weihnachtslieder oder eine Star Trek Soundtrack Playlist im Hintergrund hören wollten, entschied sich die Mehrheit eindeutig für Star Trek.


Star Trek Fans unter sich bedeuten unendliche Themen in unendlichen Kombinationen. Wir kamen rasend schnell vom Hundertsten ins Tausendste, machten Abstecher in die Produktionsgeschichte der verschiedenen Serien, verglichen Star Trek Fans von früher mit denen von heute und sprachen über die kommende Serie Star Trek: Starfleet Academy. Charly wird diese wieder für Euch rezensieren. Aber auch Privates kam nicht zu kurz. Es war einfach schön.



Am Ende waren wir zwölf Fans, die einen herrlich weihnachtlichen Abend miteinander verbrachten. Irgendwann bestellten wir Pizza, obwohl durch den massiven Plätzchenkonsum eigentlich gar kein Platz mehr dafür war und mein Kaloriendefizit endgültig aus der Bahn geworfen wurde.

Gegen zweiundzwanzig Uhr verabschiedeten sich die ersten Gäste. Meine bessere Hälfte begann nebenbei schon aufzuräumen, sodass wir gegen Mitternacht mit wenigen Handgriffen alles wieder so herrichteten, wie wir es vorgefunden hatten. Abschließen, heimfahren.

Ein herrlicher Abend voller freundschaftlicher Begegnungen und Gespräche. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste TrekDinner im Januar und wünsche allen eine besinnliche Weihnachtszeit und ruhige Feiertage. 

LLAP Michael Schuh



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