Sei dabei: TrekDinner Schwerin am 21. Februar 2026!

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Am Samstag, den 21. Februar 2026 , lädt das TrekDinner Schwerin wieder alle Star-Trek-Fans – und neugierige Neueinsteiger – zu einem gemeinsamen Abend ein. Ab 17:30 Uhr wird der Klub Einblick, Lübecker Straße 43 , zum Treffpunkt für alle, die ihre Begeisterung für Star Trek teilen, sich austauschen und neue Kontakte knüpfen möchten. Im Mittelpunkt steht das ungezwungene Miteinander: Gespräche über Serien und Filme, Erinnerungen an alte Trek-Momente oder aktuelle Eindrücke aus dem Franchise. Egal, ob langjähriger Trekkie oder Neuling, ob in Uniform oder in Zivil – jede und jeder ist willkommen. Das TrekDinner Schwerin ist ein offenes, freundliches Treffen, bei dem Freundschaften entstehen und gepflegt werden können. Der Eintritt ist frei. Zur besseren Planung wird um Anmeldung gebeten, damit ausreichend „Blutwein“ oder „Slug-o-Cola“ bereitsteht. Wer Lust auf einen geselligen Abend unter Gleichgesinnten hat, sollte sich dieses Treffen nicht entgehen lassen.  LLAP Michael Schuh

Logbuch: TrekDinner Schwerin meets HRO

Persönliches Logbuch, Michael Schuh
Sternzeit 2511,22

Es ist kalt. Ende November, Temperaturen nah an dem Null-Punkt – die Art Kälte, die einem schon beim Ausatmen verrät, dass Weihnachten nicht mehr weit ist. In Schwerin wird der traditionelle Weihnachtsmarkt aufgebaut, die Stadt rüstet sich mit Schaufensterdekoration und Lichterketten für die festliche Jahreszeit, und der Geruch von Frost liegt in der Luft. All das brachte mich in den letzten Tagen in eine vorweihnachtliche Stimmung. Und vielleicht war es genau diese Stimmung, die meine Vorfreude auf das monatliche TrekDinner noch verstärkte.

Dieses Mal stand eine Außenmission an: Rostock.
Branka und Daniel, ein Ehepaar aus Rostock und treue Besucher des TrekDinners Schwerin, hatten sich um alles gekümmert – Location, Organisation und den guten Geist des Abends. Als Schauplatz unseres Treffens wählten sie das Panoramico direkt am Warnowufer. Ein würdiger Ort für unser erstes „Auswärtsspiel“.



Zum ersten Mal fand das Schweriner TrekDinner nicht in Schwerin statt – fast ironisch, aber umso spannender.

Bei gefühlten minus 20 Grad stiegen mein Mann und ich ins Auto. Kurs: Rostock. ETA: ungefähr eine Stunde.
„Freust du dich schon?“, fragte mein Mann. Natürlich tat ich das. Das letzte TrekDinner war schließlich wieder einen Monat her, und die Anmeldungen ließen vermuten, dass wir endlich mal wieder die Zehn-Personen-Marke knacken würden. Auch wenn am Veranstaltungstag einige Krankmeldungen eintrafen, blieb die Aussicht gut.

Auf dem Parkplatz trafen wir Nadine, die sich gerade mit einem – sagen wir mal – unkooperativen Parkautomaten herumschlug. Wir wollten helfen, scheiterten aber ebenso glorios. Am Ende entschieden wir uns pragmatisch und zeitgemäß für EasyPark: ein Tippen auf dem Smartphone, und schon war der Parkplatz gesichert. Zukunftstechnologie 1 – Parkautomat 0.

Zu dritt machten wir uns mit dem Navi im Handy auf den Weg zur Location. Und ja, es sah ein wenig so aus, als würden Kirk, Spock und McCoy mit ihren Tricordern den richtigen Kurs überprüfen. Der Vergleich trifft es erstaunlich gut.

Gegen 18:20 Uhr erreichten wir das Panoramico. Für 18:30 war der Tisch reserviert – genug Zeit also - dachten wir. Tatsächlich waren wir aber die letzten. Insgesamt trafen 11 Fans ein, und die Schweriner Fraktion war klar in der Überzahl. Die Begrüßungen waren herzlich, familiär, und wie so oft gab es kleine Geschenke.



Im Oktober hatte ich von Charly einen Tribble bekommen – sehr zur Freude meines inneren Sammlers. Dieses Mal überraschte mich Andreas, der 1995 das allererste TrekDinner in Schwerin gegründet hatte, mit echtem Fan-Gold: zwei Terra-Taschenbücher aus den 80ern sowie eine Handvoll alter Fanzines aus den 90ern. Schon beim Durchblättern fühlte es sich an wie eine kleine Zeitreise. Diskussionen wie „Kirk oder Picard?“ – damals hoch emotional geführt – wirkten plötzlich wieder ganz präsent. Wenn man die alten Leserbriefe liest, merkt man schnell: Die Fans haben sich nicht groß verändert. Nur das Medium. Die Kernargumente decken sich bis heute. Früher war alles besser, zwinker.

Nach diesem nostalgischen Ausflug in die Vergangenheit drifteten die Gespräche wie gewohnt in alle Richtungen: Entwicklungen bei Paramount, Spekulationen über das Franchise, Games und Konsolen (in dem Bereich bin ich raus), KI, Sternwarten, Polarlichter, selbstgebackenes Brot und dessen Einfluss auf das Mikrobiom – und vom Brot war der Weg zu Weihnachtsplätzchen dann auch nicht mehr weit.



Unsere eigene Weihnachtsfeier steht schließlich vor der Tür: 20. Dezember, 17:30 Uhr, Klub Einblick. Eintritt frei, weihnachtliche Stimmung Pflicht.

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Moni und Branka backen traditionelle Plätzchen – mein Mann und ich, seit April 2025 überzeugte Veganer, versuchen uns an einer pflanzlichen Lebkuchen-Variante. Und so schlichen sich vorweihnachtliche Themen immer wieder in die Gesprächsrunde ein.

Der Abend verging viel zu schnell. Plötzlich war es 23:00 Uhr. Die Atmosphäre war warm, vertraut, harmonisch – kurzgesagt: wunderschön. Das Essen im Panoramico war lecker und empfehlenswert, die Gespräche inspirierend.


Die Außenmission nach Rostock hat sich gelohnt. Und wenn ich die Stimmung richtig eingeschätzt habe, ging es allen anderen genauso.

Auf dem Rückweg Richtung Parkplatz schlug die Kälte wieder gnadenlos zu. Minus ein Grad – und die drei Minuten Fußweg fühlten sich an wie ein kurzer Exilaufenthalt auf Rura Penthe. Mein Mann und ich nutzten die Zeit, um den Abend Revue passieren zu lassen. Und auch er – obwohl kein Star-Trek-Fan – hatte den Abend sehr genossen. Er freut sich schon auf das nächste TrekDinner am 20. Dezember. Das sagt eigentlich alles.

Logbucheintrag Ende.

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